| Pfingstzeltlager 2007 |
| Geschrieben von: Matthes |
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Am 25. Mai trafen sich in Merten mit großer Vorfreude 17 Mädchen und 15 Jungen zusammen mit 7 Gruppenleitern an der Bushaltestelle zur Abfahrt ins Pfingstzeltlager. Das Wetter in diesem Jahr hatte uns schon so einige Überraschungen präsentiert, man war also auf alles Vorbereitet... Wie üblich war es sehr warm und sonnig beim Einstieg in den Reisebus. Zur gleichen Zeit schufteten in Trierscheidt, einem kleinen Örtchen in der Eifel, auf einer Wiese 5 Gruppenleiter und das Küchenteam unter der brennenden Sonne wie die Wilden um das Zeltlager aufzubauen. Man war traditionell schon am Donnerstagabend hier eingetroffen um Zelte und einiges andere aufzubauen. Wie immer war dieser Tag des Zeltlagers der anstrengendste, zugleich aber auch der ruhigste von allen. Das Wetter war perfekt und so standen am späteren Nachmittag schon Küchenzelt, Leiterzelt und 6 Igelzelte für die Kinder, die Toilettenzelte, die Waschstelle (zum Teil) und die Dusche. Nach nicht all zu langer Fahrt sprangen die ersten Kinder aus dem Bus, was man im idyllischen Zeltlager schon hören konnte. Ein Blick in den Himmel sagte alles. Offenbar wollte es frühzeitig dunkel werden. Hier ein Blitz, da ein Donnern und der Regen wurde stärker je mehr Kinder auf den Zeltplatz kamen. Die letzten (welche schon den ersten Verletzten mitbrachten) traten aus einer Wasserwand in das Küchenzelt hinein und man wartete erstmal ein paar Tropfen ab. Ein paar mehr Tropfen später konnten dann die Zelte belegt werden. Es wurden drei Mädchen und drei Jungenzelte eingeteilt und bezogen. Man sah sich auf dem Platz um, der das Wasser übrigens sehr gut verkraftete, und entdeckte auch gleich den Bach und anderes. Gleich am Samstag stand eine Wanderung auf dem Programm. Das Wetter spielte mit und wir machten uns auf den Weg zu einem Wasserfall. Wasser, welches von oben kommt bestimmte also das ganze Zeltlager, nicht nur, wenn es geregnet hat. Die Wanderung verlief sehr gut und nach einer kleinen Stärkung mit belegten Broten und Äpfeln machte man sich vom Wasserfall wieder auf den Rückweg. Wieder auf dem Platz warteten weitere Herausforderungen, wie den Bau eines Unterstandes für das Lagerfeuer und das Hissen des Banners hoch oben über dem Platz an einem Mast. Spiel und Spaß begleitete uns die nächsten Tage und man ließ sich die Laune durch das Wetter nicht vermiesen. Zum Beispiel beim Bändchenspiel oder bei der Schnitzeljagt. Vom Sonntag auf den Montag war dann eine Nachtwanderung angesagt. Natürlich gibt es immer welche, die sich vor nichts fürchten. Dass man dann aber dicht an dicht gedrängt kaum vorwärts kommt hat wohl andere Gründe. Doch auch diese Wanderung haben alle heil überstanden. Nach der Nachtwanderung erlebten wir, als über dem Zeltplatz so langsam wieder die Ruhe einkehrte eine Überraschung. Seit Jahren waren wir nicht mehr überfallen worden. Dementsprechend ließen unsere Sicherheitsvorkehrungen auch schwer zu wünschen übrig, was nach einem Ablenkungsmanöver dazu führte, dass unser Banner entführt werden konnte. Dennoch gelang es uns den „Feind“ durch unser schnelles und für die Angreifer sehr überraschtes Handeln aufzuhalten und unsere Fahne zurückzubekommen. Doch das war nicht der einzige Vorfall in dieser Nacht. Noch während der Nachwanderung wurden den Gruppenleitern von einigen Ehemaligen die Schlafsäcke entwendet. Da jene Ehemalige doch noch etwas da bleiben wollten hatte sich die Geschichte auch zum Guten gewendet. Am Montag besuchte uns Pfarrer Kauth, um mit uns eine Feldmesse zu veranstalten. Wetterbedingt war es dann doch eine Zeltmesse, die aber allen Spaß machte und mit einem extra langen „laudato si“ endete. Nachdem am Dienstag die Zelte provisorisch abgebaut wurden war das Zeltlager in diesem Jahr auch schon vorbei. Viel zu schnell, wie ich finde. Das alte Klischee mit dem Wetter in der Eifel hat sich zwar wieder erfüllt, was uns aber nicht davon abhalten soll irgendwann wieder dorthin zu fahren. Zuletzt möchte ich an dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer aussprechen. Das sind unser Küchenteam, das Ehepaar Theißen, welches und wie gewohnt mit gutem Essen rundum verpflegt hat, aber auch die fleißigen Kuchenbäckerinnen Barbara Stollenwerk, Susi und Milligret Horn und Andrea Tirpitz, die uns wie schon oft mit leckerem Kuchen versorgt haben. Weiterhin Pfarrer Kauth und Pastoralreferent Michael Sebastian für die schöne Messe.
Im Namen der ganzen Leiterrunde, |